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Salz

Die Redewendung „Das Salz des Lebens“ macht die überlebenswichtige Bedeutung des Salzes in unserem Körper deutlich.
Alle unsere Körperflüssigkeiten enthalten Salze. Der Salzgehalt steuert in jeder Zelle im Körper den Stoffwechsel, der z.B. für
die Zellneubildung unverzichtbar ist. Der Salzgehalt von Zellen ist quasi für jede Körperfunktion lebensnotwendig. Die Impulse unseres Gehirnes können nur über die Nervenfasern weitergeleitet werden, wenn der „Salzgehalt“ stimmt.

Bereits zur Urzeit entstanden durch die Austrocknung von Meeren Salzlagerstätten, die sogar in hohen Bergregionen zu finden waren. Um ca. 10.000 v. Chr. wurde der Mensch sesshaft und begann mit dem Pflanzenbau. Da er zuvor als Jäger ausreichend Salz mit tierischer Nahrung zu sich nahm, begann er vermutlich damals bewusst seine Nahrungsmittel zu salzen. Siedlungen wurden in der Nähe von Salzlagerstätten gebildet und der Mensch betrieb erstmals Salz-Bergbau. Ägypter, Sumerer und Babylonier nutzen das Salz aus eingetrockneten Seen und aus dem Meer zur Konservierung. Mit Hilfe von Schriften wurde das Wissen weitergegeben. Damals entwickelte sich der Begriff „Salär“. Er leitet sich vom Salz ab und stellte ein Zahlungsmittel dar. Oftmals wurden Soldaten mit dem kostbaren Salz für ihren Einsatz bezahlt.

Im Mittelalter wuchsen Städte, die durch den Salzhandel bekannt waren, zu Metropolen heran und gewannen an Einfluss. An wichtigen Punkten der Salzhandelsstrassen entwickelten sich Zentren. So verdanken München und Rom ihre Existenz dem Salzhandel. Auch heute noch kann man diese Salzhandelsstädte an ihrem Namen erkennen, wie z.B. Bad Reichenhall, Halle, Salzburg oder Salzgitter. (kelt: Salz = Hall). Die große Bedeutung des Salzes führte zu Kriegen und politischen Machtkämpfen zwischen den Herrschern.

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