
Obwohl die Mundtrockenheit ein weit verbreitetes Problem bei älteren Menschen ist, ist sie auch in anderen Altersgruppen zu finden.
Mundtrockenheit, auch Xerostomie genannt, entsteht durch verminderte Speichelproduktion. Diese äußert sich durch Brennen
im Mund, Schluck- und Kaubeschwerden, Mundgeruch, vermehrtes Durstgefühl, gereiztes Zahnfleisch, gestörtes Geschmacksempfinden und rissige oder aufgesprungene Lippen.
Weitere Symptome zeigen sich in trockener Nasenschleimhaut mit Borkenbildung, Geruchsstörungen, Augenbrennen, Trockenheitsgefühl im Hals mit Heiserkeit und chronischem Husten, trockener Haut und Verdauungsproblemen.
Die Ursachen für verminderte Speichelfunktion und Mundtrockenheit sind vielfältig. So können z.B. bestimmte Krankheiten wie Diabetes oder Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, die ständige Einnahme bestimmter Medikamente oder eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr eine Mundtrockenheit hervorrufen. Ebenso kann eine Verletzung der Speicheldrüsen, z.B. durch Strahlentherapie oder Autoimmunerkrankungen für eine Xerostomie verantwortlich sein.
Eine verminderte Speichelproduktion findet man auch bei starken Rauchern, Mundatmern und bei Menschen mit Depressionen, Psychosen, Stress und Angst.